
Die Kirche St. Michael in Freiburg-Haslach wurde von 1907 bis 1909 erbaut und am 17. Oktober 1909 eingeweiht.
Ihr Baustil ist der Romanik von Florenz und Fiesole nachempfunden. ”Der offene Dachstuhl ist dem herrlichen Vorbild von San Miniato in Florenz nachgestaltet.” So schreibt Pfarrer Carl Kistner in einem alten Kirchenführer. Schon damals wollte man eine Gemeindekirche bauen. ”Von allen Plätzen sieht man zum Altar.” Deshalb setzte man die Säulen ganz nach außen. Und es entstanden sehr schmale Seitenschiffe, die man von Säule zu Säule mit Konchen einwölbte.
Ihr Baustil ist der Romanik von Florenz und Fiesole nachempfunden. ”Der offene Dachstuhl ist dem herrlichen Vorbild von San Miniato in Florenz nachgestaltet.” So schreibt Pfarrer Carl Kistner in einem alten Kirchenführer. Schon damals wollte man eine Gemeindekirche bauen. ”Von allen Plätzen sieht man zum Altar.” Deshalb setzte man die Säulen ganz nach außen. Und es entstanden sehr schmale Seitenschiffe, die man von Säule zu Säule mit Konchen einwölbte.
Die Erweiterung des Kirchenschiffes einschließlich dem Bau des Kirchturmes erfolgte von 1954 bis 1956.
Von 1988 bis 1996 dauerte – mit jeweils größeren Unterbrechungen – die Neugestaltung des Innenraumes durch den Breisacher Künstler Helmut Lutz, der auch bei der sich anschließenden Aussenrenovation mitwirkte.
Die Innengestaltung durch Helmut Lutz
Als der Breisacher Künstler Helmut Lutz die Neugestaltung der Kirche St. Michael übernahm, kannte er den Raum bereits aus der Zeit seiner Kindheit und Jugendzeit. Und nun kehrte er zurück, um seine Heimatkirche neu zu gestalten.
Dabei war er als Bildhauer gefordert. Er schuf den Lebensbaum im früheren Hochaltar: Das Wurzelwerk unten, die Säule als Stamm in der Mitte und der große Halbkreis oben mit den zwölf Früchten. Damit ist das Thema ”Erlösung” angesprochen. Als weitere Arbeiten entstanden der Ambo mit dem großen Ohr und vor allem der Zelebrationsaltar, der unter der Tischplatte das Symbol der Kelter zeigt. Doch auch architektonisch war manche Aufgabe zu bewältigen. Die Altarinsel wurde vollständig neu entworfen. Der Altar und der gesamte Aufbau treffen jetzt genau die Mitte der großen Apsis. Die Gemeinde ist durch die Gestaltung der vorderen Bänke auch architektonisch spürbar in den Altarbereich einbezogen. Und schließlich ist auch die Erweiterung des Kirchenraumes von 1959 mit dem ursprünglichen Kirchenraum in eine Einheit gebracht worden.



